• Margret Resch

Weckruf

Der Sehnsuchtswecker klingelt: „Aufstehen!“

Die Schwerkraft der Gewohnheit hält mich zurück,

doch an Schlaf ist nicht mehr zu denken.

War ich gefangen? Waren da Mauern und Fesseln um mich?

Nein, das muss ein Traum gewesen sein.

Der Duft von frisch gebrühter Lebensfreude steigt mir in die Nase.

Ich folge ihm neugierig und finde alles, was ich brauche:

Stärkende Gedanken, nährende Worte, fein angerichtet.

Ich nehme mir alles und viel, viel Zeit.

Draußen erklingt ein Frühlingskonzert.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: „Das Neue beginnt!“

Es ist unaufhaltsam, und ich bin es auch:

Hinaus in die Welt, hinein ins Leben!



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